Regie: Richard Brooks
Satan im Sattel...
Bewertung: 9 von 10 Punkten.
Regie: Richard Brooks
Satan im Sattel...
Regie: Delmer Daves
Sonseeahray...
Delmer Daves Indianerwestern "Der gebrochene Pfeil" entstand 1950 und
markiert gemeinsam mit Anthony Manns "Fluch des Blutes" einen
bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte seines Genres. Man kann "Broken
Arrow" (so der Originaltitel) als eine Art "Der mit dem Wolf tanzt" der
frühen 50s ansehen. Es war einer der ersten Westrn überhaupt, die die
Indianer nicht als die blutrünstigen Bösen darstellte.
Die Handlung ist dem Costner Film nicht unähnlich, natürlich nicht so
ausufernd episch, dafür aber aufs Wesentliche konzentriert. Neben seinen
gemeinsamen Western mit Anthony Mann gehört dieser Film zu James
Stewart besten Western. Die Ereignisse beruhen auf Tatsachen, sie wurden
aber für den Film aus dramaturgischen Gründen etwas verändert. Stewart
spielt den Scout Tom Jeffords, der es durch seine Bemühungen zustande
brachte, ein Friedensabkommen zwischen Rot und Weiß zu realisieren.
Der Abenteurer Tom Jeffords (James Stewart) reitet durch das gefährliche
Indianergebiet - er ist auf dem Weg zum Fort, denn er arbeitet
gelegentlich für die Armee. Als er Geier in der Luft kreisen sieht,
denkt er zuerst an ein verletztes oder totes Tier, dass in der Nähe
liegen muss. Doch es ist ein verletzter Indianerjunge (Robert Foster
Dover). Obwohl die Apachen als blutrünstige Bestien verschrien sind,
behandelt Jeffords die Verletzungen des jungen Indianers und es gelingt
ihm ihn gesund zu pflegen. Dies ist auch seine Rettung, denn er stößt
bald auf weitere Indianer, die sein Leben verschonen, weil der Junge ihn
als seinen Retter vorstellt. Jeffords muss aber mitansehen, wie einige
Siedler kurz darauf von den selben Indianern überfallen werden und
einige davon ums Leben kommen. In der Stadt angekommen, versucht
Jeffords seine Beweggründe zu erklären, warum er dem Jungen half. Doch
seine Argumentation stößt auf großes Unverständnis. Man sieht sofort in
ihm einen "Indianerfreund". Doch Jeffords lässt sich nicht unterkriegen
und hat entschieden zwischen den Weißen und dem Stamm der
Chiricaua-Apachen zu vermitteln. Er nimmt dabei in Kauf am Marterpfahl
der Indianer zu sterben, denn es herrscht ja erbitterter Krieg. Doch man
sagt vom Stammeshäuptling Cochise (Jeff Chandler), dass er ein sehr
kluger und besonnener Führer sei. Tatsächlich gelangt er ins Lager der
Indianer und kann mit Cochise ein erstes Abkommen in Richtung Frieden
schließen. Bei diesem ersten Treffen lernt er auch die junge Indianerin
Sonseeahray (Debra Paget) kennen, in die er sich verliebt. Er möchte die
Frau sehr bald wiedersehen. Von Cochise hat er die Zusage, dass man die
Postreiter, die normale Post mit dem Pferd befördern, nicht mehr
angegriffen werden. Tatsächlich halten sich die Indianer an diese
Abmachung. Der Krieg geht dennoch weiter und eine Einheit von Soldaten,
die durchs Indianergebiet reiten, wird konsequent angegriffen. General
Howard (Basil Ruysdael) erkennt aber die Möglichkeit von weiteren
Schritten in Richtung Frieden. Gemeinsam mit Jefford will er Cochise
besuchen. Dies gibt Jefford die Gelegenheit seine große Liebe wieder zu
sehen...