Regie: Michael Curtiz
Der Spieler und der Texas Ranger...
Regie: Michael Curtiz
Der Spieler und der Texas Ranger...
Regie: John Wayne
Das große Opfer für die Freiheit...
Regie: Henry Hathaway
Das Mädchen Mattie Ross...
Regie: John Ford
Auf der Suche...
"Der schwarze Falke" von John Ford ist neben Howard Hawks "Red River"
und Fred Zinnemanns "12 Uhr mittags" sicherlich der beste klassische
Hollywood Western. Unvergessen schon die erste Einstellung, die Kamera
wandert vom Haus hinaus und gibt den Blick auf eine Wüstenlandschaft
irgendwo in Texas frei. Jemand reitet auf das Farmhaus zu. Es ist Ethan
Edwards (John Wayne), der Kriegsveteran des Bürgerkriegs. Der Krieg ist
schon Jahre zu Ende, nun kehrt der verlorene Bruder heim. Auf der
kleinen Farm lebt sein Bruder Aaron (Walter Coy) mit Frau Martha
(Dorothy Jordan), den Kindern Lucy (Pippa Scott), Ben (Robert Lyden) und
Nesthäkchen Debbie (Lana Wood). Ausserdem gehört Pflegesohn Martin
Pawley (Jeffrey Hunter) zur Familie, der als Baby von Ethan gefunden
wurde, nachdem die Indianer die Eltern getötet hatten und der geistig
etwas zurückgebliebene Mose Harper (Hank Worden) . Das weite, wilde Land
ist noch lange nicht erschlossen. Die nächsten Nachbarn sind der aus
Schweden Stammende Lars Jorgensen (John Qualen) mit seiner Frau ( Olive
Carey) mit den bereits erwachsenen Kindern Brad (Harry Carey Jr.) und
Laurie (Vera Miles). Zwischen den beiden einsam gelegenen Farmen weit
und breit nur Wildnis, erschwerend kommt hinzu, dass es Indianerland
ist. Aus Blicken und Gesten erkennt der Zuschauer die tiefe, heimliche
Zuneigung zwischen dem Heimkehrer Onkel Ethan und Martha. Am nächsten
Tag formiert sich unter der Leitung von Reverend Samuel Johnson Clayton
(Ward Bond) eine Bürgerwehr, bestehend aus den Jorgensens, den Edwards
und weiteren Farmern der Gegend. Die Männer wollen Banditen, vielleicht
auch Indianer verfolgen, die Vieh gestohlen haben. Ethan reitet anstelle
seines Bruders Aaron mit, der bei der Familie bleiben und diese
schützen soll, falls die Indianer tatsächlich auf dem Kriegspfad wären.
Als die Männer irgendwann das tote Vieh entdecken ist klar, dass eine
der Farmen im Umkreis überallen werden soll. Die Komantschen haben die
Männer fortgelockt und tatsächlich wird die Ranch der Edwards vom
Häuptling Scar (in der deutschen Fassung "Schwarzer Falke" gespielt von
Henry Brandon) dem Erdboden gleich gemacht. Die beiden Mädchen Lucy und
Debbie entführt, alle anderen werden tot aufgefunden. Als Ethan die
brennende Ranch erreicht ruft er nach Martha, die er tot findet, vorher
wurde sie brutal vergewaltigt. Danach zieht der hasserfüllte Ethan,
besessen wie ein Kapitän Ahab aus "Moby Dick" auf der Suche nach den
Mädchen kreuz und quer durch den Wilden Westen. Begleitet wird er von
dem jungen Martin, der immer mehr erkennt, dass die Suche nur gemeinsam
einen Sinn macht, da er merkt, dass Ethan von seinen fanatsichen
Rachegedanken geleitet wird und damit das Leben der Verschleppten
gefährdet. Zudem erweist sich Ethan als Indianerhasser..
Bewertung: 10 von 10 Punkten.
Regie: John Ford
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Regie: John Ford
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