Samstag, 8. Januar 2022

Der schwarze Falke (The Searchers)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: John Ford

Auf der Suche...

"Der schwarze Falke" von John Ford ist neben Howard Hawks "Red River" und Fred Zinnemanns "12 Uhr mittags" sicherlich der beste klassische Hollywood Western. Unvergessen schon die erste Einstellung, die Kamera wandert vom Haus hinaus und gibt den Blick auf eine Wüstenlandschaft irgendwo in Texas frei. Jemand reitet auf das Farmhaus zu. Es ist Ethan Edwards (John Wayne), der Kriegsveteran des Bürgerkriegs. Der Krieg ist schon Jahre zu Ende, nun kehrt der verlorene Bruder heim. Auf der kleinen Farm lebt sein Bruder Aaron (Walter Coy) mit Frau Martha (Dorothy Jordan), den Kindern Lucy (Pippa Scott), Ben (Robert Lyden) und Nesthäkchen Debbie (Lana Wood). Ausserdem gehört Pflegesohn Martin Pawley (Jeffrey Hunter) zur Familie, der als Baby von Ethan gefunden wurde, nachdem die Indianer die Eltern getötet hatten und der geistig etwas zurückgebliebene Mose Harper (Hank Worden) . Das weite, wilde Land ist noch lange nicht erschlossen. Die nächsten Nachbarn sind der aus Schweden Stammende Lars Jorgensen (John Qualen) mit seiner Frau ( Olive Carey) mit den bereits erwachsenen Kindern Brad (Harry Carey Jr.) und Laurie (Vera Miles). Zwischen den beiden einsam gelegenen Farmen weit und breit nur Wildnis, erschwerend kommt hinzu, dass es Indianerland ist. Aus Blicken und Gesten erkennt der Zuschauer die tiefe, heimliche Zuneigung zwischen dem Heimkehrer Onkel Ethan und Martha. Am nächsten Tag formiert sich unter der Leitung von Reverend Samuel Johnson Clayton (Ward Bond) eine Bürgerwehr, bestehend aus den Jorgensens, den Edwards und weiteren Farmern der Gegend. Die Männer wollen Banditen, vielleicht auch Indianer verfolgen, die Vieh gestohlen haben. Ethan reitet anstelle seines Bruders Aaron mit, der bei der Familie bleiben und diese schützen soll, falls die Indianer tatsächlich auf dem Kriegspfad wären. Als die Männer irgendwann das tote Vieh entdecken ist klar, dass eine der Farmen im Umkreis überallen werden soll. Die Komantschen haben die Männer fortgelockt und tatsächlich wird die Ranch der Edwards vom Häuptling Scar (in der deutschen Fassung "Schwarzer Falke" gespielt von Henry Brandon) dem Erdboden gleich gemacht. Die beiden Mädchen Lucy und Debbie entführt, alle anderen werden tot aufgefunden. Als Ethan die brennende Ranch erreicht ruft er nach Martha, die er tot findet, vorher wurde sie brutal vergewaltigt. Danach zieht der hasserfüllte Ethan, besessen wie ein Kapitän Ahab aus "Moby Dick" auf der Suche nach den Mädchen kreuz und quer durch den Wilden Westen. Begleitet wird er von dem jungen Martin, der immer mehr erkennt, dass die Suche nur gemeinsam einen Sinn macht, da er merkt, dass Ethan von seinen fanatsichen Rachegedanken geleitet wird und damit das Leben der Verschleppten gefährdet. Zudem erweist sich Ethan als Indianerhasser..



John Ford drehte sein Meisterwerk im bekannten Monument Valley zwischen Utah und Arizona. Die markanten roten Sandsteinfelsen sind grandios einfangen, sie bieten sowohl einen majestätischen als auch einen ehrfruchsgebietenden Anblick. Diese unglaubliche Weite lässt die darin agierenden Menschen sehr verletzlich erscheinen. Es ist der ständige und tagtägliche Kampf ums Überleben spürbar.
Die Haupthandlung erzählt von einer obsessiven Suche. John Wayne spielt als Onkel Ethan die Rolle seines Lebens. Der unbeugsame Antiheld ist verzehrt von Haß und sein unversöhnlicher Rassismus treibt ihn an immer weiterzusuchen. 5 lange Jahre. Gemeinsam mit Martin, dem "Achtel Cherokee, der Rest ist walisisch und englisch" wie der junge Mann zu sagen pflegt. Die gemeinsame Odyssee verbindet die beiden unterschiedlichen Männer. Zuhause wartet Laurie auf Martin. In der Zeit schreibt er seiner Geliebten nur einen einzigen Brief und erzählt darin auch noch wie er bei den Indianern einen Teppich erstehen wollte und schließlich eine junge Squaw (Beluah Archuletta) für einen Hut ihrem Vater abgekauft hat. Mit diesen Szenen lockert John Ford den düsteren Hauptpart immer wieder auf. Der Zuschauer sieht die Freude bei den Jorgensens als innert von einem Jahr sogar ein zweiter Brief durch den Postboten Charlie McCorry (Ken Curtiz) zugestellt wird. Und wie Laurie an ihrem Martin immer wieder verzagt "er unterschreibt so förmlich mit Martin Pawley, warum kann er nicht einfach Martin schreiben". Dies führt auch zum Auftauchen der beiden Heimkehrer, kurz bevor Laurie aus lauter Verzweiflung vorhat Charlie McCorry zu heiraten. Als sich die beiden Kontrahenten prügeln, sieht man im Hintergrund eine begeisterte Laurie, die sehr geschmeichelt zu sein scheint, weil sich zwei Männer wegen ihr raufen.  "Der schwarze Falke" ist ein Film mit unvergessenen Filmszenen, etwa die als der Suchtrupp durch ein breites Tal reitet. Auf den Höhezügen rechts und links erscheinen in Kolonne die Najeki-Komantschen, die nun ihren Verfolgern als tödliche Eskorte folgen und nur der schnelle Ritt zum Fluß kann die fatale Umzingelung auflösen. Am Ende des brillianten Westernepos scheint der Zuschauer zu wissen, dass Ethan die kleine Debbie als unrettbar verdorben durch den Kontakt mit den Indianern hält. In einer Schlüsselszene des Films sitzen Ethan und der Häuptling Auge um Auge im Wigwam. Es wird nicht nur deutlich, dass auch "Scar" geliebte Menschen durch den Kampf zwischen Rot und Weiß verloren hat, sondern er sogar eine Art Spiegelbild von Ethan darstellt. Auch wenn Ethan Edwards, dieser besiegte Soldat in Friedenszeiten, immer wieder Kriegsschauplätze aufmacht und als Rassist auftritt - Ford gelingt es dennoch die Sympathie für den gebrochenen Charakter beim Publikum aufrechtzuerhalten. Vermutlich deshalb weil die Verzweiflung bei ihm viel tiefer sitzt als bei allen andern Figuren. Am Ende des Films kristallisiert sich der Narr Mose Harper sogar als der erfolgreichste Sucher heraus, er gibt Ethan den entscheidenden Hinweis. Mit diesem Ende wird auch ein brutaler Überfall auf das Indianerdorf gezeigt. Eine Szene zeigt einen Indianervater, der ganz schnell sein kleines Kind in Sicherheit bringen will, als die reitende Kavallerie ohne Rücksicht auf Verluste das Dorf niedermetzelt.
Sowohl Ford als auch Wayne waren der Ansicht, dass "The Searchers" der beste Film sei, den sie zusammen gedreht hatten. Deutsche Filmregisseure wählten den Ausnahmewestern 1995 zum besten Film aller Zeiten. Bei den Filmkritikern von "Sight and Sound" rangiert der Film auf Platz 7 der besten Filme aller Zeiten. Auch das American Film Institute wählte ihn auf Platz 12 der einflussreichsten und besten US-Filme. In der Best of Liste von "Cahiers du Cinema" belegt Fords Western mit den vielen Bedeutungen, Inhalten und Sinnebenen ebenfalls einen Top 10 Rang. Bei seinem Erscheinen war er ein guter Publikumserfolg, konnte aber keine einzige Oscar-Nominierung erhalten Kurioserweise gabs dann aber einen Golden Globe - die bekam John Waynes Sohn Patrick, der an der Seite seines Vaters den Grünschnabel Lt. Greehill spielen durfte. Die komisch angelegte Rolle brachte ihm den Preis als Bester Nachwuchsdarsteller ein. RocknRoller Buddy Holly nahm Ethans Spruch "That´ll be day" für seinen Song auf und landete damit einen Riesenhit in den Charts des Jahres 1957

Bewertung: 10 von 10 Punkten.

Engel der Gejagten (Rancho Notorious)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Fritz Lang

Die verrufene Ranch...

Fritz Lang hat in den USA drei Western gedreht. Nach "Rache für Jesse James" und "Überfall der Ogalalla", die er in den frühen 40er Jahren drehte, dauerte es mehr als 10 Jahre bis zum dritten Genrebeitrag, der durch die Hauptrolle von Marlene Dietrich deutlich aus dem Rahmen der üblichen Wild-West Storys fiel. Zuerst sollte der Film - angelehnt an das populäre Roulette Spiel in den amerikanischen Saloons - "Chuck-a-Luck" heißen, doch Howard Hughes, der Chef der RKO, entschied sich am Ende für die verrufene Ranch: Rancho Notorious, in Deutschland erhielt der 1952 entstandene Western den Titel "Engel der Gejagten". Für die Diva und Weltstar Marlene Dietrich war es auch nicht der erste Western, denn bereits 1939 arbeitete sie in "Destry rides again" (Der große Bluff) in einem Westernsaloon als Hure. Und auch 13 Jahre später ist sie immer noch die Frau, die die Männer nach ihrer Pfeife tanzen lässt. Eine Szene bleibt besonders in Erinnerung: Eine Art Pferderennen im Saloon ausgetragen, bei dem die Männer die Gäule sein müsen und die Frauen auf ihnen ins Ziel reiten müssen. Das Siegergespann bekommt einen Preis. Und Fritz Lang fand vor allem das Motiv interessant ein Pärchen zu zeigen, die sich gefunden haben und die in die Jahre gekommen sind. Ihren Lebensunterhalt verdienen die Barsängerin (Marlene Dietrich) und der Revolverheld an ihrer Seite (Mel Ferrer) damit, dass sie Outlaws Schutz vor dem Zugriff durch die Gesetzeshüter auf ihrer Ranch bieten. Natürlich nur gegen gute Bezahlung. 10 % von der Beute kassiert die Chefin.
Doch bevor der Zuschauer die verrufene Ranch zu Gesicht bekommt, geschieht ein grausames Verbrechen in einer Kleinstadt. Zwei Banditen rauben einen Krämerladen aus und vergewaltigen und ermorden Beth Forbes (Gloria Henry), das Mädchen, das im Laden arbeitet und mit dem Cowboy Vern Haskell (Arthur Kennedy) verlobt ist. Die Täter flüchten, Verns Verlobungsgeschenk - eine wertvolle Brosche - haben sie als Trophäe mitgenommen.
Der Cowboy nimmt die Verfolgung auf und sinnt auf Rache. Unterwegs entdeckt er einen der beiden Männer, der vom anderen niedergeschossen wurde. Seine letzten Worte sind "Chuck-a-luck", was Vern schließlich auf die Spur des Glücksspiels und damit auch auf die Ranch der Prostituierten Cora Kean führt. Er freundet sich voher mit Frenchy Fairmonts (Mel Ferrer) an, der im Knast sitzt, weil er für seine Cora ein Parfüm klauen wollte. Ausserdem lässt er sich in der gleichen Zelle einsperren und durch Zufall können die beiden Männer schnell entkommen. Der Weg führt natürlich auf die Ranch und zu Cora, die bald auch eine gewisse Sympathie für den jungen Vern empfindet...

"Engel der Gejagten" wurde im satten Technicolor gedreht, es ist aber auch ein Studiofilm der alten Garde und oftmals sind die Wildwestaufnahmen als Studiokulissen erkennbar. 
Marlene Dietrichs Rollentypus als starke Frau des Westens mit einer tragischen Vergangenheit hat ein paar Jahre später Nicholas Ray in seinem Klassiker "Johnny Guitar" mit der Figur von Joan Crawfords "Vienna" perfektioniert. Und er lässt dabei auch seine Heldin am Leben - dieses Glück hat Marlene bei Fritz Lang leider nicht. Denn sie wird tödlich verletzt, als sie sich schützend vor ihren alten Lover Frenchy stellt. Die Bande, die sich am Ende gegen ihre Wohltäter stellen, die ihnen Unterschlupf gaben, erinnert ein bisschen an die Mabuse Bande aus Fritz Langs Stummfilmen. Noch vor "Zwölf Uhr Mittags" gedreht, der einen Song "Do  not forsake me, oh my darling" als Leitmotiv anbot, nimmt das Lied "The Legend of Chuck-a-Luck" einen hohen Stellenwert in der Dramatugie des Films ein. Sänger des Songs war William Lee. Auch Marlene Dietrich durfte singen - "Gipysy" Davey" und "Get away, young man". Obwohl seine Stummfilme und seine Noirs bei den Cineasten viel höher geschätzt werden, schaffte es Lang alle drei Ausflüge in den Wilden Westen zu Klassikern zu machen.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

Mittwoch, 5. Januar 2022

Billy the Kid - Einer muss dran glauben (The left handed gun)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Arthur Penn

Der junge Revolverheld...

Arthur Penns später realisierte Western "Little Big Man" (1970) und "Duell am Missouri" (1976) sind vielleicht aufgrund ihres Kassenerfolgs bekannter als sein dritter Western, der gleichzeitig auch sein Filmdebüt war: "Einer muß dran glauben" aus dem Jahr 1958 (Originaltitel: The Left handed gun) bemühte sich eine ungeschminkte Biographie des Revolverhelden Billy the Kid (1859 bis 1881) zu zeigen. Dabei schimmert auch ganz unterbewusst der Eindruck durch, dass der Legendäre Revolverheld auch homosexuelles Interesse und neurotische Züge hatte. Gespielt wird dieser Willam H. Bonney von dem damals gerade mal 33 jährigen Paul Newman, der sich kurz vorher mit dem Welterfolg "Die Katze auf dem heißen Blechdach" als kommender Kinostar beweisen konnte. Wo der junge Reiter herkommt, weiß keiner so reicht. Aber auf seinem Ritt durch die Prärie von New Mexico wird er von einer Gruppe Cowboys, die für den reichen Farmen Tunstall (Colin Keith Johnson) arbeiten. Besonders den beiden Youngstern Charlie Boudrie (James Congdon) und Tom Foliard (James Best) imponiert der neue Mann, der gut mit der Waffe umgehen kann. Auch Rancher Tunstall versucht sich um Billy zu kümmern und gibt ihm einen Job als Cowboy. Er wird sogar sowas wie ein väterlicher Freund und schenkt dem jungen Mann, der nicht lesen kann, eine Bibel. Dann wird Tunstall im Auftrag von drei Konkurrenten mit der Hilfe des Sheriffs hinterrücks ermordet. Billy schwört Rache und tatsächlich erledigt er gemeinsam mit Charlie und Tom zwei der Mörder. Bei dieser Schießerei trifft er auch erstmalig auf Pat Garrett (John Dehner), mit dem er sich ebenfalls ein bisschen anfreudet. Die drei flüchten ins mexikanische Madero. Dort trifft er auf die verheiratete Celsa (Lita Milan), die Frau eines Büchsenmachers, zu der er sich hingezogen fühlt. Er verspricht Garrett Frieden zu halten. Als eine Amnestie erlassen wird, kann Billy mit seinem Freunden nach Lincoln County zurückkehren. Charlie erschießt wenig später den dritten Mörder und wieder ist Flucht angesagt. In Manero feiert Garrett gerade Hochzeit, auch der Sheriff (der vierte Mörder) ist in der Stadt. Garrett ringt Billy das Versprechen ab die Hochzeit nicht durch ein Blutbad zu zerstören. Doch Billys selbstbeherrschung ist nicht gerade die beste. Es kommt wie es kommen muss: Der vierte Mörder ist zwar tot, aber nun haben Billy und seine Freunde einen Todfeind, der unerbittlich Jagd auf sie macht...


Penn inszeniert seinen Western bewusst etwas progressiver und mengt ein bisschen Psychologie in das klassische Genre. Paul Newman üherzeugt als junger Mann, dessen Aggressionen durch den Tod von Tunstall explodieren und somit wird sein weiterer weg von Rache getrieben sein. Dabei stand ihm nur ein geringes Budget zur Verfügung. Von den vielen Billy the Kid Filmen ist Arthur Penns Arbeit neben "Pat Garrett jagt Billy the Kid" von Sam Peckinpah und "Dreckiger kleiner Billy" von Stan Dragoti sicherlich die Überzeugendste.


Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Die glorreichen Sieben (The Magnificant Seven)


Regie: John Sturges

Ein Dorf gegen Calvera....

Seine größten Filmerfolge feierte Regisseur John Sturges mit den beiden 60er Jahre Kinohits "Die glorreichen Sieben" und "Gesprenge Ketten" - beide Filme realisierte er für die Mirisch Company für die United Artists. "Die glorreichen Sieben" war damit auch sein Höhepunkt als Westernregisseur, obwohl weitere Highlights des Genres in seiner Filmographie vertreten sind. Besonders erwähenswert sind "Verrat im Fort Bravo" (1954), der Post-Western "Stadt in Angst" (1955), "Das Geheimnis der fünf Gräber" (1956), "Zwei rechnen ab" (1957), "Der Schatz der Gehenkten" (1957) und "Der letzte Zug von Gun Hill" (1958). "Die glorreichen Sieben" ist eine Western-Adaption von Akira Kurosawas Meisterwerk "Die sieben Samurai" und beide Filme schildern die Einsamkeit ihrer Anti-Helden, auch wenn sie im Kampf gemeinsam - also zu siebt - gegen einen zahlenmäßig weit überlegenen Gegner antreten müssen. Der einzige Lohn, den sie erhalten, ist die Bewunderung der einfachen Menschen, ansonsten bleibt den Helden nichts als das Überleben ohne Heimat. Für die Kameraarbeit war der versierte Charles Lang jr. zuständig, ein Meister seines Fachs. Insgesamt wurde er in seiner langjährigen Laufbahn 18 mal für den Oscar nominiert. Erhalten hat er ihn aber nur einmal und zwar 1934 für "In einem anderen Land".
Die Handlung spielt sich in ddem kleinen mexikanischen Dorf Ixcatlan statt. Jedes Jahr - um die Erntezeit - wird das Dorf von dem Banditen Calvera (Eli Wallach) und seiner 30köpfigen Bande überfallen. Er lässt den armen Bauern gerade mal soviel übrig, dass sie nicht verhungern müssen - alles andere kassiert der Bandenführer ein. Er sieht sich als Wolf, der die schwachen Schafe beherrscht. Doch die Männer des Dorfes haben genug. Ihr Dorfältester (Vladimir Solokoff) gibt ihnen den Rat endlich zu kämpfen. Doch wie soll das gehen ohne Waffen ? Drei der Bauern machen sich auf den Weg in die Stadt um Waffen zu kaufen. Dort kriegen sie mit wie die beiden Revolvermänner Chris (Yul Brynner) und Vin (Steve McQueen) sich mutig und erfolgreich durchsetzen können. Das gefällt den Bauern und macht mächtig Eindruck. So entsteht die Idee, statt Waffen einfach Revolverhelden zu bezahlen, die sich gegen Calvero stellen. Für einen Hungerlohn von 20 Dollar pro Kopf willigt Chris ein, er hat nichts anderes zu tun, die Bauern tun ihm leid und irgendwie wäre er auch gerne ein seßhafter Farmer. So denkt auch Vin und beide rekrutieren den jungen Heißsporn Chico (Horst Buchholz), den coolen Messerwerfer Britt (James Coburn), den einsamen Söldner Bernardo (Charles Bronson), den goldgierigen Harry Luck (Bred Dexter) und den zynischen Auftragskiller Lee (Robert Vaughn). Sie lernen die Bauern an im Kämpfen und Schließen. Und bald kommt es auch schon zum erbitterten Kampf...

Yul Brynner macht als Führer der Revolverhelden eine edle Figur, die beiden Sympathieträger sind Steve McQueen, der alles mit einem Witz kommentiert und Horst Buchholz, der die Rolle des Toshiro Mifune hat..allerdings abgewandelt. Denn er ist vor allem ein jugendlicher und naiver Hitzkopf, der sich auch noch in ein Mädchen (Rosenda Monteros) verlieben darf. Auch Charles Bronson hat einen rührenden Part...drei kleine Mexikanerjungen verehren ihn von den glorreichen Sieben am meisten und weichen ihm nicht mehr von der Seite. Auch Eli Wallachs Part als Bandit ist gut gelungen, denn er ist irgendwie auch ein Komplize der Gunfighter und macht ihnen irgendwann im Laufe der Geschichte ein ganz verlockendes Angebot. Wohl deshalb, weil er weiß, dass auch sie zu den Wölfen unter den Menschen gehören. Er wird auch am Ende der Geschichte nicht begreifen, warum gerade diese stolzen Revolverhelden sich für die Sache der Bauern so stark gemacht haben. Denn Gewinner sind die Bauern...dies ist genauso wie im japanischen Original die Quintessenz am Schluß des Films. Die Starriege war so gut, dass in "Gesprengte Ketten" auch auf McQueen, Coburn und Bronson gesetzt wurde. Toll auch, dass Sturges sich zwar am großen Original orientiert hat, aber dennoch einen ganz eigenständigen Film schaffen konnte. Gemeinsam mit Richard brooks "Die gefürchteten Vier" ist Sturges Filmhit bereits ein Vorbote für die kommenden Italo-Western, die die Strukturen der Klassiker mächtig durcheinander wirbeln.

Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Sierra Charriba (Major Dundee)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Sam Peckinpah

Ein von den Studios verstümmelter Monumentalwestern...

Der Apachenhäuptling Sierra Charriba (Michael Pate) überfällt mit seiner stattlichen Anzahl Kriegern immer wieder die Siedlungen weißer Siedler. Die Opfer sterben einen qualvollen Tod, lediglich kleine Jungen werden vom Stamm am Leben gelassen, um sie zu Indianerkriegern zu erziehen.
Und wieder einmal hat der grausame Häuptling gnadenlos zugeschlagen und mehrere Knaben während eines Massakers entführt.
Major Amos Dundee (Charlton Heston) der wie er selbst äussert, in Gettysburg seinen eigenen Krieg geführt hat, ist im Jahre 1864 Kommandant des Forts nahe der mexikanischen Grenze.
Seine Aufgabe besteht darin Gefangene zu bewachen und die Apachen, wenn es nötig ist, abzuwehren.
Eine Art Degradierung für seine eigenmächtigen Eskapaden in Gettysburg.
Zu den Gefangenen zählen auch Gefangene aus der Konföderierten-Armee des Südens, darunter Dundees einstmaliger Freund Captain Tyreen (Richard Harris). Tyreen wurde bereits bei Kriegseinbruch von der Unionsarmee ausgeschlossen, er kämpfte dann aber weiter... munter für den Feind.
Dundee rüstet sich eine Strafexpedition gegen Sierra Charriba, sein Fährtensucher Samuel Potts (James Coburn) hat derweil die Aufgabe herauszufinden, ob der indianische Fährtensucher der Armee ein Verräter ist.
Da Dundee keine Order hat die Indianer ins benachbarte Mexiko zu verfolgen geschweige denn die Aufgabe einen Krieg gegen die Indianerarmee zu führen, entscheidet Dundee wieder einmal im Alleingang das weitere Vorgehen.
Unter den Gefangenen soll eine Freiwilligen-Armee entstehen, den gefangenen Südstaatlern verspricht er ein gutes Wort für eine Begnadigung einzulegen.
Seinen Freund Tyreen kann er nur mit dem Druckmittel "Tod durch Erhängen" überzeugen. Ein Teil von Tyreens Leuten wollten vor geraumer Zeit fliehen und bei dem Versuch wurde ein Wachposten getötet. Also verurteilt ihn und seine Männer ein Kriegsgericht unter der Leitung Dundees zu Tode.
Am Tag der Exekution willigt Tyreen schliesslich ein.
Zur Gruppe gehören auch Lieutenant Graham (Jim Hutton), Sergeant Gomez (Mario Adorf) und der junge Soldat Tim Ryan (Michael Anderson jr.), der seine Eindrücke in ein Tagebuch schreibt.
In Mexiko selbst haben sich Dundees Männer dann auch noch zusätzlich mit der französischen Armee angelegt. Dundee hat dort die Gelegenheit sich als Freund der Mexikaner vor den französischen Unterdrückern zu profilieren, in diesem Zusammenhang lernt er in einem befreiten Dorf die junge Witwe Teresa Santiago (Senta Berger) kennen, ein schöne Frau, die aus Wien stammt.
Obwohl Dundees Leute bald den riesigen Erfolg verbuchen können, weil die kleinen Jungs wohlbehalten auffinden lassen, wittern der kampfgierige Major einen Trick von Charriba und hört nicht auf die Indianer weiter zu verfolgen.
Seinem ehrgeizigen und überambitonierten Eifer ist es am Ende zu verdanken, dass nur noch 11 Verwundete von ursprünglich 56 Männer zurückkehren.
Dundee erwies sich nicht als Mann der Tat, sondern einer der sich ständig gegen seinen ehemaligen Freund und Widersacher beweisen musste, wer es als Mann mehr drauf hat.



Sam Peckinpahs "Major Dundee" (Sierra Charriba) gilt wie von Strohheims "Gier" und Orson Welles "Der Glanz des Hauses Amberson" als eines der Meisterwerke der Filmgeschichte, die leider nur noch in verstümmelter Fassung vorliegen.
Ursprünglich hatte der Film eine Laufzeit von 164 Minuten, er wurde in der Kinoauswertung auf 120 Minuten heruntergeschnitten. Immerhin konnten einige wichtige Szenen wieder eingefügt werden, diese Extented Version hat eine Laufzeit von 134 Minuten und lässt erahnen, dass dieser Monumentalwestern in seiner von Peckinpah erdachten Version eine Art "Lawrence von Arabien" des Western geworden wäre.
So fehlen leider einige Szenen, die die Charaktere von Dundee und Tyreen, auch das Verhältnis der beiden Männer zueinander, besser beleuchten.
Im ersten Drittel fehlt das ganze Indianer-Massaker, das die Strafexpedition auslöst.
Ebenfalls nicht komplett erhalten die ruhigen Sequenzen, als der verletzte Dundee von einer Mexikanerin (Begona Palacios) gepflegt wird und den Mißerfolg seines Kommandos reflektiert.
Trotz der Verstümmelung bleibt "Sierra Charriba" ein herausragender Western der 60er Jahre, er bekam wegen diesem Werk gar den Beinamen "Bastardsohn von John Ford" - denn seine Armee von Soldaten ist nicht dieser heroische Haufen wie ihn Ford immer gerne dargestellt hat.
Sie befolgen die Befehle eines gezeichneten und extrem widersprüchlichen Majors, der sie egoistisch in die Hölle schickt. So gesehen ist Peckinpahs Dundee aber auch ein Artverwandter von Fords Owen Thursday (Fort Apache - Bis zum letzten Mann).

Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Massai - der große Apache (Apache)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Robert Aldrich

Der letzte Krieger der Apachen...

Robert Aldrich hatte seinen Durchbruch mit zwei hochkarätigen Western im Verleih der United Artists: Der erste war "Apache" (deutsch: Massai - der große Apache) und der zweite hieß "Vera Cruz" - beide enstanden im Jahr 1954 und beide wurden Riesenerfolge. "Apache" kam auf ein tolles Einspielergebnis von 6 Millionen Dollar und "Vera Cruz" war mit 11 Millionen Dollar sogar ein Top Ten Hit des Jahres. Legendär ist auch die Geschichte mit den zwei verschiedenen Versionen für den Schluß, die der damals noch unerfahrene Regisseur drehen musste. Es muss wohl zwei oder drei Tage nach Drehschluß gewesen sein, dass die United Artists und Produzent Harold Hecht darauf drangen, dass Aldrich noch diesen anderen Schluß drehen sollte. Einen mit einem HappyEnd für den verfolgten Indianer. Der andere war viel düsterer, denn da wird Massai als er auf die Hütte zugeht völlig sinnlos in den Rücken geschossen. Tatsächlich wirkt auch für mich der Schluß in "Massai" extrem aufgesetzt, denn in den vorherigen 85 Minuten führt eigentlich kein Weg an der Unausweichlichkeit von Massais Tod vorbei - er bleibt unbeugsam und die Jagd der Weißen auf den Rebellen entsprach den historischen Tatsachen und so steht dieses HappyEnd auch für die Rechtfertigung der amerikanischen Indianerpolitik. Ok, das Publikum war vielleicht froh, dass das indianische Paar mit ihrem Baby doch noch glücklich werden konnte. Aber realistisch war dies nicht. Die Geschichte fängt an mit der Kapitulation von Geronimo (Monte Blue). Die Aufwiegler sollen aber nach Florida deportiert werden und werden so ihre Heimat in Arizona nie wieder sehen. Massai (Burt Lancaster) hat aber vor den Kampf weiterzuführen und auch die jungen Krieger der Apachen auf seine Seite zu ziehen. Im San Carlos Apache Indianerreservat wird nun der labile Santos (Paul Guifoyle) zum Häuptling ernannt, dessen Tochter Nalinle (Jean Peters) liebt Massai, wird aber vom Apachen Hondo (Charles Bronson als er noch Buchinsky hieß) umworben, der Armeescout ist. Tatsächlich kann Massai fliehen und auf seiner Flucht in Richtung Heimat wird er mit den Errungenschaften der Zivilisation konfrontiert. Eine Stadt mit viel Lärm, Verkehr, vielen Geschäften und er erregt dort Hohn und Spott. Er trifft auch auf Dawson (Morris Ankrum), einen Cherokee-Indianer, der inzwischen zum Farmer wurde und in einem Haus wohnt. Zum Abschied schenkt dieser Massai einen Beutel voll Korn. Obwohl Massai ein Krieger sein möchte und kein Bauer, nimmt er das Geschenk mit. Als er wieder zu seinem Stamm kommt, wird er von Santos verraten. Und wieder kann er entfliehen...r erregt dort Hohn und Spott. Er trifft auch auf Dawson (Morris Ankrum), einen Cherokee-Indianer, der inzwischen zum Farmer wurde und in einem Haus wohnt. Zum Abschied schenkt dieser Massai einen Beutel voll Korn. Obwohl Massai ein Krieger sein möchte und kein Bauer, nimmt er das Geschenk mit. Als er wieder zu seinem Stamm kommt, wird er von Santos verraten. Und wieder kann er entfliehen...

Abgesehen von diesem nicht stimmigen Alternativschluß, der dem Regisseur aufgedrängt wurde ist "Massai" dennoch ein sehr guter Western. Sogar der erste in Hollywood, der ein Paar präsentiert, dass rein indianisch ist. In den vorherigen indianerfreundlicheren Hollywoodfilmen kam es immer wieder zu einer Liebe zwischen Weißem Mann und Indianerin (Der gebrochene Pfeil), oder zwischen Indianer und einer weißen Frau (Fluch des Blutes). Herausragend ist auf alle Fälle die Kameraarbeit von Ernest Laszlo (Das Narrenschiff, El Perdito, Die Phantastische Reise, Airport) , der sehr oft mit Robert Aldrich zusammengearbeitet hat. Hervorragend auch die Sequenz vom regen Treiben in St. Louis am Abend.

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.

Zwei ritten zusammen (Two Rode Together)


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regie: John Ford

Der schwarze Falke 2....

Wenn man die Genialität von John Fords Meisterwerk "Der schwarze Falke" zu schätzen weiss, dann flacht der 5 Jahre später entstandene enge Verwandte "Zwei ritten zusammen" doch merklich ab.
Warum ? Die Thematik ist zwar ähnlich, wird aber nicht (und das ist die Schwäche des Films) konsequent genug umgesetzt.
Dennoch ist "Zwei ritten zusammen" kein schlechter Western, er hat sogar einige Szenen, die bemerkenswert und atmosphärisch gut gelungen sind.
Das Thema ist vor allem psychologisch sehr interessant. Wie verändern sich Menschen, die aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden und ab sofort gezwungen sind, sich in einem anderen Kulturkreis zurecht zu finden.
Im Wilden Westen kam es vor, dass Indianer ihre Gefangenen (vor allem Kinder, meistens Jungen) leben ließen und sie aufzogen. Manchmal wurden Frauen verschleppt, die dann irgendwann Squaw eines Kriegers wurde.
Die Neubürger, die den wilden Westen besiedelten, mussten damit klar kommen, dass ihre Familienmitglieder weg waren, wahrscheinlich gar nicht mehr am Leben waren. Aber die Hoffnung trieb diese Menschen dazu an, nach ihren verlorenen Kindern oder Frauen zu suchen.
In "Der schwarze Falke" sucht Ethan Edwards, der Onkel von zwei von den Komantschen entführten Mädchen, jahrelang nach den Verschleppten. Begleitet wird er von dem besonnenen Martin Pawley, der in dem Indianerhass seines Onkels eine große Gefahr sieht, wenn die Mädchen tatsächlich gefunden werden. Wird Ethan diese Mädchen, die zu Indianerinnen wurden, auch annehmen können.
John Wayne spielte den Ethan Edwards und er hat als Suchender eine starke emotionale Motivation.
Die ist bei den beiden suchenden Männern in "Zwei ritten zusammen" eher nicht gegeben. Für First Lieutenant Jim Gary (Richard Widmark) ist es vor allem ein Befehl von seinem Vorgesetzten Major Frazer (John McIntire). Er sieht abr zumindest einen Sinn darin, die verschleppten Familienangehörigen von Richter Edward Purcell (Paul Birch) und dessen Tochter Marty (Shirley Jones) oder von Reverend Henry Clegg (Ford Rainey) zu suchen. Denn Purcells Sohn, der als kleines Kind entführt wurde und Cleggs Frau könnten vielleicht noch leben. Und eine Familienzusammenführung eine Art Happy End nach jahrelanger Verzweiflung und Trauer. Da ist Marshall Guthrie M. Cabe (James Stewart) viel realistischer. Er hält es für keine gute Idee nah Weißen zu suchen, die seit Jahren vermisst werden und die höchstwahrscheinlich auch schon die Mentalität der Rothäute angenommen haben. Ausserdem ist der Marshall einer der nur dann ins Indianergebiet geht, wenn dafür auch viel Profit herausspringt. Ein Mann also mit gutem Geschäftssinn und der für diesen gefährlichen Spaziergang ins Gebiet der Komantschen besonders geeignet ist, weil er die Indianer kennt und auch den Häuptling Chief Quanah Parker (Henry Brandon). Nur zögerlich lässt er sich überreden gemeinsam mit seinem Freund Jim diese Mission auszuführen. Im Lager der Indianer treffen sie tatsächlich auf Weiße. Der junge Indianer Running Wolf (David Kent) will aber gar nicht zurück und Cleggs Frau weigert sich sogar mitzukommen, obwohl der Häuptling dem Tausch mit Gewehren zustimmt. Im Lager treffen die Beiden auf den kriegerischen Stone Calf (Woody Stroode), dessen Squaw (Linda Cristal) ebenfalls eine weiße Frau (Mexikanerin) ist. Ohne Stone Calfs Wissen tauscht der Häuptling auch die Frau. Dann beginnt der gefährliche Ritt zurück ins Fort. Noch dramatischer wird aber das Wiedersehen mit den Verschollenen. Es kommt zu katastrophalen Konflikten..

James Stewart, der einen korrupten Sympathieträger spielt und Widmark als sein Freund bestreiten in "Zwei ritten zusammen" sehr viele Dialoge.
Der Stoff würde mehr Spannung versprechen, aber Ford amüsiert sich eher über die zwei Labertaschen und öfters verliert das Hauptthema dadurch an Aufmerksamkeit.
Stewart und Widmark, die zwar verschiedene Ansichten haben und sich trotzdem mögen - da wird in dem Film einfach zuviel gequatscht.
Auch der Höhepunkt "das Entdecken der Verschleppten" wird eher locker und beiläufig inszeniert, ein bisschen fehlt da die Dramatik.
Der Schlussplot (die Verwechslung des Heimgeholten und sein unausweichliches Schicksal) kommt allerdings wie ein Hammerschlag und durch eine Spieldose aus der Kindheit wird die Herkunft des Indianerjungen gelüftet. Dies ist eine sehr starke Szene. Weitere Auflockerung in dem ernsten Thema sind die Gefühle des Marshalls für die hübsche Mexikanerin.

Bewertung: 7 von 10 Punkten.